Städte eröffnen wieder stationäre Impfstätten

Soziales
17 Nov
Mittwoch, 17. November 2021
Zur konzertierten Aktion der Impfallianz Hessen signalisiert der Hessische Städtetag seine Bereitschaft, hat aber auch Bedingungen.

„Auch dieses Mal sind die Städte bereit, zügig und bürgerfreundlich zentrale Impfstätten zu eröffnen. Einige davon sind auch schon geöffnet und helfen gemeinsam mit den vielen Arztpraxen, den Bedarf an anstehenden Impfungen zu decken“, sagt der Präsident des Hessischen Städtetages, der Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. „Den Städten ist nur daran gelegen, dass der erneute Aufbau von Impfstätten einer Gesamtkonzeption folgt, die Terminvergaben reibungslos laufen, die Zusammenarbeit mit allen Ärzten bestens abgestimmt verläuft und die Finanzierung geregelt ist.“

Mit Blick auf die Vielzahl anstehender Corona-Impfungen beziehungsweise Booster-Impfungen warnt GF Direktor Jürgen Dieter, zuständiger Gesundheitsdezernent im Hessischen Städtetag, vor Engpässen in den Arztpraxen. Daher sei es notwendig, dass die Kommunen mit Impfstützpunkten in die Bresche springen. Dazu sei es allerdings notwendig, dass die Kosten für die Vakzine vom Bund übernommen werden, so wie dies bei den mittlerweile geschlossenen Impfzentren auch der Fall war. 

"In dieser Angelegenheit sind für die kommenden Tage Gespräche mit der Landesregierung geplant. Wir erhoffen uns dabei einen Fingerzeig und eine Lösung für die Kommunen", sagt Dieter. Zwar sei klar, dass die Impfzentren in der bisherigen Form nicht wieder geöffnet werden sollen, gleichwohl gebe es auch die Möglichkeit, dass kleinere Impfstützpunkte in den Kommunen für Entlastung sorgen. Allerdings könnten die Kommunen in der Regel die anfallenden Kosten nicht alleine stemmen. 

Die Landesregierung hatte beschlossen, die Impfzentren zu schließen. Wegen des Ansturms der Bürger bieten mittlerweile aber Städte wie beispielsweise Wiesbaden und Frankfurt am Main wieder öffentliche Impfungen nach Muster der Impfzentren an. Das wachsende Interesse sei absehbar gewesen. "Daher hatten wir davor gewarnt, die Impfzentren zu schließen. Da dies nun aber geschehen ist, müssen die Kommunen auf die neue Lage reagieren", betont Dieter. "Wir gehen davon aus, dass eine schnelle Entscheidung in der aktuell angespannten Lage gefunden werde."

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