Wohnen nach dem Frauenhaus – Hessischer Städtetag unterzeichnet Letter of Intent
Land und Kommunale Spitzenverbände haben heute im Hessischen Landtag den Letter of Intent "Wohnen nach dem Frauenhaus" unterzeichnet. Den Städten ist es wichtig, dass die darin beschriebenen Maßnahmen schnell umgesetzt werden.
„Die Städte in Hessen befürworten die Initiative „Wohnen nach dem Frauenhaus“ und unterzeichnen daher gerne den Letter of Intent“, sagt die Zweite Vizepräsidentin des Hessischen Städtetages, Gießens Stadträtin Gerda Weigel-Greilich heute nach der Unterzeichnung im Hessischen Landtag. „Im Ausschuss für Soziales und Integration des Hessischen Städtetages waren wir uns jedoch einig, dass die im Letter of Intent erklärten Absichten zügig durch entsprechende Maßnahmen in die Umsetzung gebracht werden müssen.“
Mit dieser Initiative wollen die Parteien des Letter of Intent ihre Entschlossenheit zum Ausdruck bringen, alles ihnen Mögliche zu unternehmen, damit Frauen nach einem Aufenthalt im Frauenhaus angemessener und bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht. In erster Linie geht es dabei um die Sensibilisierung des Wohnungsbaus und des Wohnungsmarktes.
„Der Wohnungsmarkt ist zweifellos sehr angespannt, und es gibt eine Vielzahl von Personengruppen, für die es wünschenswert wäre, dass Wohnraum zeitnah zur Verfügung steht“, so Weigel-Greilich. „Gleichwohl ist die Personengruppe schutzsuchender Frauen, ggfs. sogar mit Kindern, eine Gruppe, die besonders schützenswert ist und mehr als bislang in den Blick genommen werden sollte, damit eine sorgenfreie Rückkehr in die Gesellschaft funktionieren kann.“
Soziales
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