20 Jahre Kommunale Jobcenter - Erfolgsgeschichten am laufenden Band
Die Kommunalen Jobcenter haben heute in einer großen Veranstaltung im Bürgerhaus Kostheim in Wiesbaden "20 Jahre Kommunale Jobcenter" gefeiert.
Das Kommunale Jobcenter Wiesbaden hat gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbände und dem Land Hessen eine Veranstaltung aufgelegt, die mit einem Besuch über 350 Personen grandios angenommen wurde.
Alle Redner dankten den Mitarbeitern der Kommunalen Jobcenter für Ihre Arbeit vor Ort. Es geht hier beileibe nicht nur um die Auszahlung von Geld, sondern um zeitaufwändige nachhaltige Beziehungsarbeit, wie viele Erfolgsgeschichten zeigten.
<link file:25102 download file>Erfolgsgeschichten
Auch die Zusammenarbeit mit dem Land gestaltet sich seit Anbeginn erfolgreich. Gleichwohl hat der Gemeinsame Ausschuss der Kommunalen Jobcenter dem Land für die nächsten Jahre klare Forderungen und Erwartungen vorgelegt:
„Kommunale Jobcenter in Hessen – auf die nächsten 20 Jahre“
1. Kommunale Jobcenter fest verankern!
Kommunale Spitzenverbände und Kommunale Jobcenter in Hessen erwarten ein klares Bekenntnis von Bund und Land Hessen zu den Kommunalen Jobcentern
Unmittelbare und mittelbare Schwächung der Kommunalen Jobcenter durch Mittelkürzungen, Strukturdebatten in Hinterzimmern, Vergleichsstudien zur Bundesagentur für Arbeit, Hoheitswissen, Schülerdatenabfragen und halbherzige Lippenbekenntnisse müssen ein Ende haben. Klares Bekenntnis jetzt!
2. Passgenaue Hilfen ermöglichen!
Kommunale Spitzenverbände und Kommunale Jobcenter in Hessen erwarten flexible Leistungstatbestände. Auf individuelle Bedarfe der Leistungsberechtigten passgenau antworten zu können bedeutet, rechtlich flexible arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Leistungstatbestände mit verbindlichen Mitwirkungspflichten zur Verfügung zu haben.
3. Schluss mit der Bittstellerei!
Kommunale Spitzenverbände und Kommunale Jobcenter in Hessen erwarten eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung. Bund und Land haben den KJC die für ihre Arbeit notwendigen finanziellen Ressourcen dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Die Kürzungen der letzten Jahre sind rückgängig zu machen.
4. Abstimmung wichtig!
Kommunale Spitzenverbände und Kommunale Jobcenter in Hessen erwarten eine gesetzliche Stärkung rechtskreisübergreifender Zusammenarbeit. Die Bürgerinnen und Bürger wollen eine Leistung aus einer Hand. Parallele Verfahren und Strukturen müssen aufeinander bezogen werden. Die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern nach SGB VIII, SGB IX und SGB XII ist daher ggfs. gesetzlich besonders zu stärken. Bedarfserhebungen und Leistungen sind – wenn möglich – abzustimmen.
5. Digitalisierung vor!
Kommunale Spitzenverbände und Kommunale Jobcenter in Hessen erwarten vom Land die Bereitstellung der erforderlichen Finanzen. Die KJC haben gezeigt, dass sie innerhalb der gesetzten Frist des Onlinezugangsgesetzes digitale Anträge und zusätzliche Online-Tools erfüllt haben. Im Rahmen einer Genossenschaft arbeiten sie dabei interkommunal, effizient und effektiv zusammen. Bspw. bei Entwicklung des passgenauen Chat- und Voicebots für KJC. Die Entwicklung vollzieht sich so rasant, dass dauerhaft innovativ und mit dafür notwendigen finanziellen Mitteln die Digitalisierung bis zum Einsatz von KI auch zur Entbürokratisierung vorangetrieben werden muss.
Termine
20.08.26 | 13:00
AK Umwelt und Mobilität
Videokonferenz
25.08.26 | 10:00
AG kommunale Wirtschaftsförderung
Oberursel
26.08.26 | 09:30
AG Mitte
Lauterbach
27.08.26 | 10:00
AG Kämmereien
Videokonferenz
02.09.26 | 10:00
AG Stadtverordnetenvorsteher/-innen
Langen
03.09.26 | 10:00
Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft
Videokonferenz
04.09.26 | 11:00
Hessische Jugendhilfekommission SGB VIII
Wiesbaden, HdKS, Foyer
07.09.26 | 11:00
UAG Spielapparatesteuer
Videokonferenz
08.09.26 | 10:00
AK Beteiligungssteuerung
Neu-Isenburg