Städte wollen mehr staatliche Polizei auf Marktplätzen

Städte wollen nicht länger freiwillig staatliche Aufgaben im Zuständigkeitsbereich der Landespolizei übernehmen - Foto: Fotolia Gerhard Seybert

05 Juli
Anlässlich der Sitzung der Spitzengremien des Hessischen Städtetages, Präsidium und Hauptausschuss, haben sich die Städte gegen Forderungen aus Polizeikreisen ausgesprochen, bei den kommunalen Ordnungsämtern eine permanente 24-Stunden-Rufbereitschaft einzurichten.

„Die staatliche Polizei ist auch für die Auflösung spontaner Aufmärsche zuständig. Unsere örtlichen Ordnungsbehörden und Versammlungsbehörden sind weder fachlich noch personell noch technisch dafür ausgerüstet, eine allgemeine Alarmbereitschaft sicherzustellen oder auf Spontandemonstrationen zu reagieren,“ sagt Oberbürgermeister Gerhard Möller, Präsident des Hessischen Städtetages. „Diese Aufgaben sind gesetzlich und auch richtigerweise den Fachkräften der staatlichen Polizei zugewiesen.“

Das Land entlastet seinen Haushalt nämlich dadurch, dass die örtlichen Ordnungsbehörden immer weiter schleichend staatliche Aufgaben übernehmen, ohne dafür einen entsprechenden Kostenausgleich zu bekommen.

<link fileadmin user_upload downloads checkliste_konnexitaet.pdf download file>Checkliste Konnexität für Landtag und Landesregierung

Termine

22 Oct

22.10.26 | 10:00

SoA Gesundheit

Videokonferenz

22 Oct

22.10.26 | 10:00

AG Rechtsamtsleitungen

Gießen

22 Oct

22.10.26 | 10:00

AG Ordnung

Hanau

23 Oct

23.10.26 | 09:30

AG Süd

Rödermark

26 Oct

26.10.26 | 10:00

AG SozAL

Offenbach am Main

27 Oct

27.10.26 | 10:00

Ausschuss für Schule und Kultur

Videokonferenz

28 Oct

28.10.26 | 13:00

AG Personalamtsleitungen

Videokonferenz

29 Oct

29.10.26 | 10:00

AK UVG

Homberg/Efze

30 Oct

30.10.26 | 09:30

AG Nord

Frankenberg (Eder)

Alle Termine