Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst
Bild: Thomas Reimer, AdobeStock
Am 18. Juni 2020 haben die Bundestarifkommissionen der Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion beschlossen, die Entgelttabellen zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) sowie weiterer verbundener Tarifverträge zu kündigen.
Die von den Gewerkschaften im Rahmen des Sondierungsgesprächs am 16. Juni 2020 vorgeschlagene Einmalzahlung in Höhe von 1.500 Euro für alle Beschäftigten bei Verschiebung der Tarifverhandlungen um sechs Monate hatte die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände zuvor unter Verweis auf die zu erwartende finanzielle Mehrbelastung in Höhe von rund drei Milliarden Euro abgelehnt.
Damit findet die erste Verhandlungsrunde zum TVöD am 1. September 2020 in Potsdam statt. Die Gewerkschaft ver.di hat in einer Pressemitteilung bereits mitgeteilt, dass eine Reallohnsteigerung angestrebt werde. Konkrete Forderungen für die Tarifverhandlungen sollen am 25. August 2020 beschlossen werden.
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