Ziele der hessischen Landesregierung zur Integrationspolitik

Foto: HStT

16 März
Ziel der Integrationspolitik des Landes ist es insbesondere, Zuwanderern gleiche Bildungs- und Berufschancen zu gewähren und sie möglichst umfassend am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zu beteiligen.

Die wechselseitige Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, die gegenseitige Anerkennung der kulturellen und religiösen Identität, die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache, die als notwendige Voraussetzung am Anfang eines erfolgreichen Integrationsprozesses steht, und die uneingeschränkte Akzeptanz unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung, einschließlich der Gleichberechtigung von Mann und Frau, sind dabei Voraussetzungen für ein gedeihliches und friedvolles Zusammenleben.

Oftmals sind es die vielen meist von den Städten initiierten einzelnen Initiativen, die vor Ort wirken und der Integration dienen. So hat die Landeshauptstadt Wiesbaden schon vor Jahren die Aktion "Wiesbaden! Engagiert!" gestartet, die mittlerweile Vorbild für Aktionen in weiteren Großstädten geworden ist.

Sozialdezernent Arno Goßmann weist auf die große Aufgabe der Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund hin. Gerade in der letzten Woche wurde das Projekt "WiesPaten" gestartet, welches junge Migranten während der Schulzeit unterstützt: Schüler aus Zuwandererfamilien sollen Unternehmen kennenlernen, ausprobieren und erste Kontakte knüpfen.

Die Hessische Landesregierung will mit dem neu entwickelten Programm „Modellregionen Integration“ Motor sein für die Entwicklung einer wegweisenden und erfolgreichen Integrationspolitik in Hessen. Im Rahmen der Bewertung wurde „Motor“ auf die unterschiedlichen Situationen der Städte und Landkreise und auf den jeweiligen Stand der Integrationsarbeit bezogen. So wurden auch Bewerber ausgewählt, die noch nicht über eine ausgereifte integrationspolitische Infrastruktur wie z. B. ein Integrationsbüro verfügen.

Wichtig war der Wille, tatkräftig aktiv zu werden. Mit ausgewählten Kommunen und Landkreisen soll bis zum Jahr 2013 ein ganzheitliches Handlungskonzept entwickelt werden, das beispielgebend für andere sein kann. Die Hessische Landesregierung will mit allen Akteuren in den Modellregionen in einem partizipativen Prozess die Grundlagen für eine zukunftsfähige Integrationspolitik legen. Damit eingeschlossen ist die Entwicklung gemeinsamer Leitbilder, vernetzter Strukturen und abgestimmter Maßnahmen Für alle ausgewählten Bewerber ist die Vernetzung, die Einbeziehung aller Akteure in den Prozess und die partizipative Beteiligung der Bevölkerung ein zentrales Anliegen.

Termine

20 Aug

20.08.26 | 13:00

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25 Aug

25.08.26 | 10:00

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26 Aug

26.08.26 | 09:30

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27.08.26 | 10:00

AG Kämmereien

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02 Sep

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03 Sep

03.09.26 | 10:00

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04 Sep

04.09.26 | 11:00

Hessische Jugendhilfekommission SGB VIII

Wiesbaden, HdKS, Foyer

07 Sep

07.09.26 | 11:00

UAG Spielapparatesteuer

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08 Sep

08.09.26 | 10:00

AK Beteiligungssteuerung

Neu-Isenburg

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