Seminare für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen

Schlagfertigkeit trainieren – mit originellen Antworten punkten



Zielgruppe 

Führungskräfte und MitarbeiterInnen, die gerne schlagfertiger reagieren möchten

Seminarleitung 
Bettina Koch, Schauspielerin, Theatertherapeutin, Stimm- und Sprech-Trainerin, www.bettinakoch.de

Überblick
Den meisten Menschen fällt die passende Antwort auf einen dummen Spruch leider erst zu Hause ein. Schlagfertigkeit ist das schnelle Handeln in unvorhersehbaren Situationen. Eine Kunst, die gelernt werden kann und bei der es gilt, Blockaden locker zu überwinden.

Auf fiese Sprüche intelligent, raffiniert und gekonnt zu reagieren, das ist Übungssache. Bei der Schlagfertigkeit liegt das Hauptgewicht weder auf „dem Schlagen“ noch auf „dem Fertigmachen“. Schlagfertigkeit ist Kampfkunst mit Gedanken, wir trainieren unsere „mentale Präsenz“.
Sie wenden Eskalationen ab und nehmen „Angriffe“ nicht mehr persönlich.

In dem Seminar arbeiten Sie Ihre individuellen Möglichkeiten aus, auf Besserwisser und fiese Sprücheklopfer zu reagieren. Die Dozentin vermittelt Übungen, die Ihre Stimme stabilisieren, so dass Sie sich gerade in stressigen Situationen auf sie verlassen können. Sie werden gekonnte Antworten ausarbeiten, die alltagstauglich und humorvoll sind, die aber auch zu Ihnen passen werden.

Methodik: Improvisationen, Rollenspiele, praktische Übungen zur Stabilisierung der Stimme, individuelle Ausarbeitung wortgewandter Antworten. 

Ziel des Seminars
ist es, angstfrei Profil zu zeigen. Sie üben, auf berechtigte Kritik adäquat und gelassen zu reagieren, aber einen Schutzschild vor Provokationen aufzubauen.
Sie werden in „psychologisch anspruchsvollen Situationen“ über sich selbst lachen lernen.

Inhalte

    • Souveräner Einsatz der Stimme und des Atems
    • Position beziehen, ohne dass Ihre Stimme versagt
    • Blicke und Sprechpausen gezielt setzen
    • Sich eigener Glaubenssätze bewusst werden, die Sie von einer schnellen Reaktion in kniffligen Situationen abhalten
    • Provokationen ins Leere laufen lassen
    • Gekonnt Pointen setzen
    • Ausarbeitung „kabarettreifer“ Antworten


    Termin 
       
    13. bis 14. November 2019

    Ort
    Parkhotel zum Stern, Oberaula

    Gebühr
    € 290,00 für Mitglieder / € 390,00 für Nichtmitglieder

    Hotelkosten
    Bei Unterbringung im Hotel € 158,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 78,00

    Anmeldeschluss
    verlängert bis zum 25. Oktober 2019

    Anmeldeformular

    "Quo vadis HOAI? –
    Vergabe von Planungsleistungen nach der EuGH-Rechtsprechung C 377/17"



    Zielgruppe 

    Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen im Einkaufs- und Beschaffungsbereich

    Seminarleitung 
    Dipl.-Ök. Jörg Brinkmann, Geschäftsführer des ABZ-Auftragsberatungszentrums, 
    Ehrenamtlicher Beisitzer beim Bundeskartellamt in Bonn und bei der Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Lüneburg

    Überblick
    Mit dem 4.7.2019 hat der EuGH der Europäische Gerichtshof (EuGH) die deutsche Honorarordnung für Architekten und Ingenieure gekippt. Die entsprechende Regelung verstoße gegen EU-Recht, befanden die Luxemburger Richter in der Rechtssache C-377/17.

    Nach der entsprechenden EU-Richtlinie dürfen Mindest- und Höchstpreise nur unter bestimmten Bedingungen vorgeschrieben werden. Die in der HOAI festgeschriebenen Sätze erfüllten nach Auffassung der Richter nicht den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

    Diese Mindestsätze gelten nur für Architekten und Ingenieure, entsprechende Leistungen könnten aber auch von anderen Dienstleistern erbracht werden, die ihre fachliche Eignung nicht nachweisen müssten, so die Aussage der Richter. Daher seien die Mindestsätze ungeeignet, hohe Qualitätsstandards und den Verbraucherschutz zu sichern.

    Welche Auswirkungen hat das Urteil C 377/17 des EuGH für zukünftige und aktuelle kommunale Planungsvergaben?
    Kann die HOAI noch Anwendung finden? Falls ja, in welcher Form?
    Was ist bei der Vergabe von Planungsleistungen zukünftig zu beachten, um eine optimale Zielerreichung zu gewährleisten?
    Was ist bei der Eignung von Planern zukünftig zu beachten?
    Was ist bei der Aufstellung der Zuschlagskriterien zu berücksichtigen?
    Wie können strategische Ziele definiert werden?
    Wie sollte der Auswahlprozess dokumentiert werden? Wie wird der Wettbewerb organisiert?
    Diese und andere Fragestellungen werden in dem Seminar „Quo vadis HOAI? – Vergabe von Planungsleistungen nach der EuGH Rechtsprechung C 377/17“ diskutiert.

    Ziel des Seminars
    ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, ihre Vergaben der neuen Rechtssituation entsprechend anzupassen.

    Inhalte 

    • Rechtsprechung C 377/17 und weitere Urteile zur Vergabe von Planungsleistungen
    • Eignungsvoraussetzungen für Planungsleistungen
    • Anforderungen an die Leistungsbeschreibung
    • Grundanforderungen an den Wettbewerb
    • Dokumentation der Vergabeakte
    • Zuschlagskriterien bei Planungsleistungen


    Termin    
    22. Januar 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

    Ort
    Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

    Gebühr
    € 230,00 für Mitglieder / € 300,00 für Nichtmitglieder

    Hotelkosten
    Bei Anreise am Vorabend ÜF im Einzelzimmer € 79,00

    Anmeldeschluss
    12. Dezember 2019

    Anmeldeformular

    Die Hundesteuer in der kommunalen Praxis


    Zielgruppe 

    Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in Kämmerei und Steueramt

    Seminarleitung 
    Dr. Ben Michael Risch, Referatsleiter im Hessischen Städtetag und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und Verwaltung

    Überblick
    Die Hundesteuer ist eine der traditionellen kommunalen Aufwandsteuern. Sie fließt stetig, bietet aber gelegentlich Anlass zu Streit.

    Dieses Seminar gibt zunächst einen Überblick über die Rechtsgrundlagen der Hundesteuer und behandelt in einem zweiten Schritt die typischerweise umstrittenen Begriffsmerkmale der Hundesteuer. Themen wie die Besteuerung von aus beruflichen Gründen gehaltenen Hunden wie Jagdhunde oder Schäferhunde oder gefährliche Hunde werden ebenso angesprochen wie Fragen zu Zweit- und Dritthunden.
    Die Besprechung von Verfahrensfragen, der Satzungsgestaltung und zu den Berührungspunkten des Hundesteuerrechts mit dem Ordnungsrecht runden die Fortbildung ab. Ergänzend wird ein Blick auf andere tierbezogene Steuerarten geworfen.

    Das Seminar beinhaltet auch praktische Übungen. Es besteht die Gelegenheit, eigene Fälle mitzubringen und zu besprechen.

    Ziel des Seminars
    ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit der Hundesteuer zu geben.
    Behandelt werden sowohl die praxisrelvanten Streitpunkte des Hundesteuerrechts als auch strategische Fragen im Hinblick auf die Satzungsgestaltung.

    Inhalte 

    • Die Hundesteuer als Aufwandsteuer / Systematischer Überblick über die Rechtsgrundlagen und die Stellung im Steuersystem
    • Die Befreiung für Diensthunde, Schäferhunde und andere beruflich bedingt gehalten Hunde
    • Zentrale Begriffe des Hundesteuerrechts
    • Ermäßigungstatbestände und Steuerbefreiungen
    • Die Besteuerung von Zweit- und Dritthunden
    • Die Besteuerung gefährlicher Hunde
    • Ermäßigungen für gefährliche Hunde
    • Die Gestaltung der Hundesteuersatzung
    • Zur Höhe der Hundesteuer
    • Verfahrensfragen
    • Ordnungsrechtliche Fragen im Umfeld der Hundesteuer
    • Steuern auf Reitpferde, Katzen und andere Tiere


    Termin    
    29. Januar 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

    Ort
    Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

    Gebühr
    € 190,00 für Mitglieder / € 240,00 für Nichtmitglieder

    Anmeldeschluss
    12. Dezember 2019

    Anmeldeformular

    Die Spielapparatesteuer in der kommunalen Praxis


    Zielgruppe 

    Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in Kämmerei und Steueramt

    Seminarleitung 
    Dr. Ben Michael Risch, Referatsleiter im Hessischen Städtetag und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und Verwaltung

    Überblick
    Die Spielapparatesteuer gehört zu den streitanfälligsten kommunalen Steuern. Trotz des im Vergleich zu den Realsteuern geringen Aufkommens sind Auseinandersetzungen zwischen Steuerpflichtigen und ihren Städten häufig.

    In diesem Seminar wird zunächst ein Überblick über die Rechtsgrundlagen der Spielapparatesteuer und die unterschiedlichen Modelle der Satzungsregelung gegeben. Daran schließt sich eine intensive Auseinandersetzung mit den aktuell gebräuchlichen Argumenten der Steuerpflichtigen an. Die Besprechung von Verfahrensfragen, der Satzungsgestaltung und zu den Berührungspunkten des Spielapparatesteuerrechts mit anderen Steuersatzungen und Ordnungsrecht runden das Seminar ab.

    Das Seminar beinhaltet auch praktische Übungen. Es besteht die Gelegenheit, eigene Fälle mitzubringen und zu besprechen.

    Ziel des Seminars
    ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit der Spielapparatesteuer zu geben. Behandelt werden sowohl die einzelnen Argumente der Steuerpflichtigen als auch strategische Fragen im Hinblick auf die Satzungsgestaltung.

    Inhalte 

    • Die Spielapparatesteuer als Aufwandsteuer – systematischer Überblick über die Rechtsgrundlagen und die Stellung im Steuersystem
    • Welche Modelle einer Spielapparatesteuersatzung gibt es?
    • Die Argumente der Steuerpflichtigen und ihre rechtliche Bewertung
    • Ermittlungs- und Dokumentationspflichten der Städte und Gemeinden
      Verfahrensfragen
    • Satzungsgestaltung bei der Spielapparatesteuer
    • Die Höhe der Spielapparatesteuer
    • Die Spielapparatesteuer im Zusammenspiel mit anderen Steuer
    • Die Spielapparatesteuer und der ordnungsrechtliche Rahmen


    Termin    
    12. Februar 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

    Ort
    Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

    Gebühr
    € 190,00 für Mitglieder / € 240,00 für Nichtmitglieder

    Anmeldeschluss
    8. Januar 2020

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    Die Informationsflut meistern –
    Professionelles Informations- und Wissensmanagement



    Zielgruppe 

    Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in der Verwaltung

    Seminarleitung 
    Dr. Peter Plöger, Institut Dr. Müller

    Überblick
    Ungelesene Papiere und Konzepte stapeln sich auf dem Schreibtsich. Kaum sind die ungeöffneten E-Mails im Posteingang abgearbeitet, ist schon eine Reihe neuer, offenbar dringlicher Anfragen eingegangen.

    Gleichzeitig drängen die Vor- und Nachbreitung von Besprechungsterminen und die fristgerechte Bearbeitung von Anträgen – der Arbeitsalltag ist gegenwärtig oft durch eine Flut von Informationen und die Nutzung moderner Kommunikationsmedien deutlich "beschleunigt".
    Um den dadurch entstehenden Druck zu bewältigen, werden Strategien und Techniken notwendig, die dazu beitragen, Informationen intelligent zu organisieren und den Umgang mit Wissen nachhaltig zu systematisieren

    Ziel des Seminars
    ist es, Strategien und Techniken zum Umgang mit Informationen und Wissen kennen zu lernen, einzuüben und zu reflektieren.

    Inhalte

    • Informationsverarbeitungstypen: Grundlagen der individuellen Informationsaufnahme
      und -verarbeitung
    • Zeitkiller aufspüren und Informationspannen vermeiden
    • Information strukturieren und verständlich weitervermitteln:
      Priorisieren, Systematisieren und Kommunizieren relevanter Inhalte
    • Assoziations- und Vermittlungstechniken
    • Schnell-Lese-Techniken
    • Mind-Mapping-Techniken
    • Der nachhaltige Umgang mit Informationen und Wissen:
      Dokumentations- und Transfertechniken
    • Wissenstransfer bei Ausscheiden
    • Techniken der Wissenskommunikation: Story-Telling u. a.
    • Umgang mit der E-Mail-Flut


    Termin 
       
    2. bis 3. März 2020

    Ort
    Hotel Sonneck, Knüllwald

    Gebühr
    € 380,00 für Mitglieder / € 470,00 für Nichtmitglieder

    Hotelkosten
    Bei Unterbringung im Hotel € 188,50 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 100,00

    Anmeldeschluss
    10. Januar 2020

    Anmeldeformular

    Aktuelles zur Vergabe von Planungsleistungen



    Zielgruppe 

    Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in der Beschaffung

    Seminarleitung 
    Dipl.-Ök. Jörg Brinkmann, Geschäftsführer des ABZ-Auftragsberatungszentrums, 
    Ehrenamtlicher Beisitzer beim Bundeskartellamt in Bonn und bei der Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Lüneburg

    Überblick
    Mit dem EuGH-Urteil C 377-17 vom 4.7.2018 hat sich für die Vergabe von Planungsleistungen bezogen auf die HOAI wesentliches verändert. Dies betrifft sowohl die europaweite wie auch die nationale Vergabe von Planungsleistungen.

    Die umfangreichen Änderungen bei der Vergabe von Planungsleistungen im nationalen und europaweiten Bereich sind die wesentlichen Inhalte des Seminars. Des weiteren wird es in der neuen Unterschwellenverordnung (UVgO) erstmals Regelungen zur Vergabe von Planungsleistungen im Unterschwellenbereich geben.

    Was ist bei der Vergabe von Planungsleistungen zukünftig zu beachten, um eine optimale Zielerreichung zu gewährleisten? Was sind freiberufliche Leistungen? Welche Bedeutung hat die HOAI? Welche Anforderungen können bzw. müssen an die Planungsbüros gestellt werden? Wie können Ziele definiert werden? Welche Anforderungen sollten an die Eignung gestellt werden? Wie wird Wettbewerb organisiert? Welchen Einfluss hat die aktuelle Rechtsprechung auf die Vergabe von Planungsleistungen? Was ist bei Vergaben im nationalen Bereich zu berücksichtigen? Wie werden Planungsleistungen zukünftig im Unterschwellenbereich (UVgO) geregelt?
    Diese und andere Fragestellungen werden dem Seminar „Aktuelles zur Vergabe von Planungsleistungen“ diskutiert.

    Ziel des Seminars
    ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, ihre Vergaben von Planungsleistungen rechtssicherer durchzuführen.

    Inhalte

      • Grundlagen der Vergabe von Planungsleistungen
      • Planungsleistungen im Oberschwellenbereich in der Vergabeverordnung (VgV)
      • Planungsleistungen zukünftig im Unterschwellenbereich (UVgO)
      • Wesentliche Elemente der Leistungsbeschreibung
      • Anwendung des Haushaltsrechts
      • Aufbau des Wettbewerbs
      • Anforderungen an die Vergabedokumentation
      • Eignungsanforderungen
      • Wertungskriterien
      • Rechtsprechung bei der Vergabe freiberuflicher Leistungen


      Termin 
         
      17. bis 18. März 2020

      Ort
      Sporthotel Grünberg, Grünberg

      Gebühr
      € 320,00 für Mitglieder / € 420,00 für Nichtmitglieder

      Hotelkosten
      Bei Unterbringung im Hotel € 97,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 99,00

      Anmeldeschluss
      5. Februar 2020

      Anmeldeformular

      Die Anwendung der §§ 32 und 33 GrStG in der kommunalen Praxis


      Zielgruppe 

      Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in Kämmerei und Steueramt

      Seminarleitung 
      Dr. Ben Michael Risch, Referatsleiter im Hessischen Städtetag und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und Verwaltung

      Überblick
      Die Grundsteuer ist für die Kommunen eine ergiebige, zuverlässige und meist nicht sehr streitanfällige Steuerquelle. Allerdings haben die Kommunen pünktlich zu Ende März über eine Vielzahl von Anträgen auf Erlass der Grundsteuer zu entscheiden.

      In diesem Seminar werden zunächst die systematischen Grundlagen der beiden Regelungen vorgestellt. Daran anknüpfend werden sowohl der Erlass wegen wesentlicher Ertragsminderung als auch der Erlass für Kulturgut und Grünanlagen vorgestellt und anhand von Fällen besprochen.

      Praktische Übungen und Erläuterungen zu den Verfahrensfragen runden das Seminar ab. Es besteht die Gelegenheit, eigene Fälle mitzubringen und zu besprechen.

      Ziel des Seminars
      ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit den Vorschriften über den Erlass der Grundsteuer nach § 32 und 33 GrStG zu vermitteln.
      Zentrales Anliegen ist es dabei, den Blick für das Wesentliche zu schärfen und klar abzugrenzen, welche Pflichten die Steuerpflichtigen haben und wo die Verantwortung der Kommunen für die Prüfung der angebotenen Unterlagen beginnt.

      Inhalte 

      • Systematischer Überblick über die Regelungen
      • Der Erlass der Grundsteuer nach § 33 GrStG
      • Die Berechnung der Minderung des Rohertrags
      • Wann hat der Steuerpflichtige die Ertragsminderung zu vertreten?
      • Besonderheiten bei eigengewerblich genutzten Grundstücken
      • Praktische Übung zu § 33 GrStG
      • Der vollständige Erlass der Grundsteuer nach § 32 Abs. 1 GrStG
      • Wann liegt der Erhalt des Grundbesitzes im öffentlichen Interesse?


      Termin    
      25. März 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

      Ort
      Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

      Gebühr
      € 190,00 für Mitglieder / € 240,00 für Nichtmitglieder

      Hotelkosten
      Bei Anreise am Vorabend € 79,00 für Übernachtung/Frühstück im EZ

      Anmeldeschluss
      14. Februar 2020

      Anmeldeformular

      Die Kunst, "Nein" zu sagen



      Zielgruppe 

      Verwaltungsleitung, Führungskräfte und MitarbeiterInnen

      Seminarleitung 
      Heidemarie Müller, langjährige Protokollchefin in der saarländischen Staatskanzlei, und
      Bettina Koch, Schauspielerin, Theatertherapeutin und Sprech-Trainerin

      Überblick
      Sagen Sie auch oft "Ja", obwohl Sie lieber "Nein" sagen würden?
      Was bringt Sie dazu? Warum klingt die Stimme dann oft schroff oder schrill?
      Warum fällt es vielen Menschen so schwer, "Nein" zu sagen?

      Ziel des Seminars
      ist es, eine Strategie zu erlernen, wie Sie „Nein“ sagen können, ohne andere zu verletzen, unhöflich zu wirken oder sich unbeliebt zu machen. Sie sollten Ihre Meinung vertreten und dabei die richtige Botschaft senden.
      Stilsicherheit und eine gesunde belastbare Stimme als Arbeitsmittel sind dabei von entscheidender Bedeutung. Beides ist lern- und trainierbar.

      Inhalte 

      • Warum sagen Sie "Ja"? Die Analyse
      • Ängste vor dem "Nein" und wie gehe ich damit um?
      • Blockaden überwinden und "Ja-Fallensteller" erkennen
      • Der 4-Stufen-Plan zum "Nein"
      • Bedeutung der Stimme in der Kommunikation
      • Stimmklang und Modulation bei emotionalem Stress
      • Klarheit im Ausdruck
      • Praktische Übungen im Umgang mit Atem, Stimme und Artikulation


      Termin    
      22. April 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

      Ort
      Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

      Gebühr
      € 230,00 für Mitglieder / € 300,00 für Nichtmitglieder

      Hotelkosten
      Bei Anreise am Vorabend ÜF im Einzelzimmer € 79,00

      Anmeldeschluss
      10. März 2020

      Anmeldeformular

      Eine Einführung in die Abgabenordnung


      Zielgruppe 

      Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in Kämmerei und Steueramt, Anwender/innen des Kommunalabgabengesetzes

      Seminarleitung 
      Dr. Ben Michael Risch, Referatsleiter im Hessischen Städtetag und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und Verwaltung

      Überblick
      Die Abgabenordnung ist das zentrale Gesetz im deutschen Steuerrecht. Auch die kommunalen Steuern richten sich entweder direkt oder aufgrund des Verweises im kommunalen Abgabenrecht nach der Abgabenordnung.

      In diesem Seminar geht es darum, einerseits die Grundlagen der Abgabenordnung zu vermitteln und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen systematischen Überblick zu bieten. Andererseits werden die praktisch besonders relevanten und auch streitanfälligen Konstellationen wie z. B. die Höhe des gesetzlichen Zinssatzes besprochen. Das Seminar beinhaltet auch praktische Übungen. Es besteht die Gelegenheit, eigene Fälle mitzubringen und zu besprechen.

      Ziel des Seminars
      ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit der Abgabenordnung zu geben. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle der Städte und Gemeinden als Steuergläubiger.

      Inhalte 

      • Überblick über die Abgabenordnung
      • Für kommunale Steuern nicht anwendbare Vorschriften
      • Die beschränkte Anwendung der Abgabenordnung nach dem Kommunalabgabengesetz
      • Der Anwendungserlass zur Abgabenordnung
      • Die Steuererhebung im Zusammenspiel mit der Finanzverwaltung
      • Das Steuergeheimnis und seine Grenzen & Datenschutz in der Steuerverwaltung
      • Verfahrensfragen – das Steuerverfahren im Vergleich zum Verwaltungsverfahren
      • Die Schätzung von Steuerforderungen
      • Fristen und (Festsetzungs-)Verjährung
      • Mitteilungsrechte und Pflichten (Kontenabrufverfahren, Mitwirkung bei den Finanzämtern, Informationspflichten der Finanzverwaltung, Mitteilungen in Strafsachen)
      • Die Verzinsung von Steuernachzahlungs- und Steuererstattungsansprüchen
      • Verspätungszuschlag
      • Der Erlass von Steuern und die Stundung vor allem bei der Gewerbesteuer
      • Exkurs: Zum Umgang mit Reichsbürgern in Steuerangelegenheiten
      • Rechtschutz in kommunalen Steuerfragen


      Termin    
      11. Mai 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

      Ort
      Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

      Gebühr
      € 190,00 für Mitglieder / € 240,00 für Nichtmitglieder

      Anmeldeschluss
      1. April 2020

      Anmeldeformular

      Grundlagen zum steuerlichen Spendenrecht für kommunale Einrichtungen



      Zielgruppe 

      Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in der Verwaltung

      Seminarleitung 
      Diplom-Finanzwirt (FH) Rainer Riedel, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz

      Überblick
      Kommunale Einrichtungen werden in vielfältiger Weise mit Zuwendungen konfrontiert. Dabei kann es sich um speziell eingeworbene Mittel zur Finanzierung eines dem Gemeinwohl verpflichteten Projekts handeln oder um Spenden, die nicht selbst für gemeinnützige Zwecke, sondern zur Weitergabe an andere steuerbegünstigte Korporationen bestimmt sind.

      Wird die Spende nicht rein altruistisch motiviert geleistet oder geht mit ihr gar eine Gegenleistung einher, sind die Regelungen des Sponsorings zu prüfen. Dabei variieren die steuerlichen Folgen je nach Fallgestaltung.

      Bei allen Zuwendungen müssen die Bediensteten in der Verwaltung sich stets entscheiden, ob für die empfangenen Leistungen eine steuerliche Zuwendungsbestätigung erteilt werden darf.
      Grundlagenwissen zum steuerlichen Gemeinnützigkeitsrecht ist dabei unerlässlich.

      Ziel des Seminars
      ist es, den Teilnehmern die Grundzüge des Gemeinnützigkeits- und des steuerlichen Spendenrechts sowie des Sponsorings einschließlich der sich daraus ergebenden ertragsteuerlichen Folgen aus Sicht der Verwaltung zu erläutern.
      Sie sollen im Kern eine Sensibilisierung für das Erkennen möglicher ertragsteuerlicher Fallstricke entwickeln. Schließlich greift das Seminar auch Aspekte der verschiedenen Sphären der öffentlichen Hand auf.

      Inhalte 

      • Erläuterungen der im Anwendungserlass zur Abgabenordnung enthaltenen Regelungen zum steuerlichen Sponsoring anhand von Fallbeispielen
      • Allgemeine Grundlagen zur Ertragsbesteuerung von öffentlich-rechtlichen sowie steuerbegünstigen privatrechtlichen Körperschaften
      • Das Verfahren rund um die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit
      • Die gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Zwecke im Sinne der Abgabenordnung
      • Der steuerliche Umgang mit Geld-, Sach- oder Leistungsspenden
      • Erläuterungen der im Anwendungserlass zur Abgabenordnung enthaltenen Regelungen zum steuerlichen Sponsoring
      • Besteuerungsfragen für den Sponsor / Gesponserten bei
        - steuerbegünstigten Körperschaften oder
        - der öffentlichen Hand
      • Die Sphären bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts
        - Abgrenzung hoheitliche Tätigkeiten / Betriebe gewerblicher Art
      • Alle Themenbereiche orientieren sich an Fällen aus Verwaltungspraxis und Rechtsprechung


      Termin    
      25. Mai 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

      Ort
      Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

      Gebühr
      € 190,00 für Mitglieder / € 240,00 für Nichtmitglieder

      Hotelkosten
      Bei Anreise am Vorabend ÜF im Einzelzimmer € 79,00

      Anmeldeschluss
      15. April 2020

      Anmeldeformular

      DSGVO und HDSIG – eine Herausforderung für die Kommunalverwaltungen



      Zielgruppe 

      Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in Kommunalverwaltungen

      Seminarleitung 
      Leif-Erik Holtz, Leiter Datenschutz und IT-Sicherheit der Stadt Frankfurt am Main

      Überblick
      Mit Einführung der DSGVO und des HDSIG im Mai 2018 haben sich auch für die Arbeit einer Kommunalverwaltung neue Herausforderungen ergeben. Die Rechte der Betroffenen sind gegenüber der alten Rechtsalge weiter gestärkt worden, weswegen eine Kommunalverwaltung zahlreiche Informationspflichten zu erfüllen, Vereinbarungen mit Dienstleistern zu schließen und zu überprüfen und vor allem Prozesse zu implementieren hat, die den Betroffenenrechten Rechnung tragen.
      Auch sind mit Geltung des neuen Rechts umfangreiche Dokumentationspflichten und gänzlich neue Rechtsinstitute auf die verantwortlichen Stellen zugekommen.

      Ziel des Seminars
      ist es, die wichtigsten Herausforderungen zu benennen und Ansätze aufzuzeigen, wie von einer Kommunalverwaltung trotz knapper personeller Ressourcen ein wirksames Datenschutzkonzept erarbeitet und implementiert werden kann, und wie dadurch die Weichen für eine datenschutzkonforme Arbeit der Kommunalverwaltung gestellt werden können.

      Inhalte 

      • Grundlagen und Grundprinzipien des Datenschutzrechts
      • Neuerungen der DSGVO und des HDSIG
      • Neue und nicht so neue Prozesse zur Umsetzung von Betroffenenrechten
      • Spezialgesetzliche Regelungen und Besonderheiten des HDSIG und ihre Auswirkungen auf die Arbeit einer Kommunalverwaltung
      • Praxisfälle (bspw. Betrieb von Webseiten, Social-Media-Präsenzen, Foto-Aufnahmen etc.)
      • IT-Sicherheit als Faktor für Datenschutz
      • Bausteine eines Datenschutzkonzepts und Umsetzung nach dem Top-to-Down-Prinzip


      Termin    
      27. Mai 2020, 10.00 – 17.00 Uhr

      Ort
      Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

      Gebühr
      € 190,00 für Mitglieder / € 240,00 für Nichtmitglieder

      Anmeldeschluss
      15. April 2020

      Anmeldeformular

      Umgang mit schwierigen ZeitgenossInnen und QuerulantInnen



      Zielgruppe 

      Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in der Verwaltung

      Seminarleitung 
      Dipl.-Betriebsw. Stephanie Schützen, geprüfte Mental-Trainerin

      Überblick
      Wer viel mit Menschen zu tun hat, kann immer wieder in schwierige Situationen geraten und muss herausfordernde Gespräche führen, beispielsweise Feedback-, Kritik- oder Konfliktgespräche. Aber auch emotional geprägte Gesprächspartner erfordern besondere Vorgehens- und Verhaltensweisen. Gerade für schwierige Gesprächssituationen ist es nützlich, das eigene Kommunikationsverhalten zu überprüfen und zu optimieren.

      Erfahren Sie, was für Sie persönlich eine Situation oder einen Gesprächspartner ausmacht, wie Sie Ihre Emotionen managen und Ihr Verhalten zielführend steuern können – ohne sich dabei zu verbiegen. Sie erlernen, selbst bei schwierigen Zeitgenossen gelassen zu bleiben und die Kommunikation souverän und wertschätzend zu führen. 

      Ziel des Seminars
      ist es, auf der Grundlage eines tieferen Selbstverständnisses größere Gelassenheit in schwierigen Alltagssituationen zu erreichen. Verbale und nonverbale Kommunikationsmittel liefern das Werkzeug, um sowohl Gesprächspartner besser zu verstehen und im Gespräch führen zu können als auch mit unfairen Attacken souveräner umzugehen.

      Inhalte

      • Grundlagen der Dialektik
        Arten von Dialektik – ihre Vor- und Nachteile – emotionale Reaktionen
      • Stress und seine Auswirkungen
        Woher kommt die emotionale Reaktion? Was ist Stress? Wie wirkt er sich aus?
        Stress-Analyse
      • Wege zur Gelassenheit
        Reflexion von Wahrnehmung und Verhalten – positive Einstellung bewirkt positives Auftreten – Ängste überwinden – selbstbewusstes Auftreten
      • Verbale und nonverbale Kommunikation
        Zielorientierter Einsatz von Sprache und Körper – Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern – Erfahren des selbstsicheren Umgangs in schwierigen Situationen – mit unfairen Taktiken gekonnt umgehen – Deeskalationstechniken effektiv anwenden


      Termin 
         
      18. bis 19. Juni 2020

      Ort
      Parkhotel zum Stern, Oberaula

      Gebühr
      € 320,00 für Mitglieder / € 420,00 für Nichtmitglieder

      Hotelkosten
      Bei Unterbringung im Hotel € 164,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 80,00

      Anmeldeschluss
      30. April 2020

      Anmeldeformular

      "Mensch ärgere dich nicht ..." – denn du ärgerst nur dich



      Zielgruppe 

      Führungskräfte und Mitarbeiter/innen, die ihren Umgang mit Ärger konstruktiver und gelassener gestalten möchten

      Seminarleitung 
      Dipl.-Betrw. und Dipl.-Päd. Leonhard Schmidt, Trainer, Moderator, Coach, langjährige Führungskraft in Wiesbaden

      Überblick
      Ein Arbeitsalltag ohne Ärger wäre ein paradiesischer Zustand – die Chance darauf ist aber leider sehr unrealistisch. Die Frage die sich zum Thema Ärger stellt, ist also weniger, wie man Ärger vermeidet, als vielmehr, wie man geschickt mit ihm umgeht.

      Zwei verbreitete, aber problematische Möglichkeiten mit Ärger umzugehen sind, entweder den Ärger zur Seite schieben („das ist es nicht wert“), hinunterzuschlucken, vielleicht auch in Selbstzweifel zu gehen, oder aber in den Gegenangriff zu wechseln („da ist ja wohl der Andere schuld“) und damit möglicherweise eine Eskalation zu bewirken.

      Nützlicher ist es, aus dem Kreislauf des „Reagierens“ auszusteigen und sein Repertoire von Aktionsmöglichkeiten zu erweitern. Dabei ist es hilfreich, „Ärger“ besser zu verstehen und auch eigene Muster und Verhaltensweisen im Umgang mit Ärger zu erkennen. Neue bzw. andere Optionen im Umgang mit Ärger helfen vor allem, die Kommunikation des Ärgers zu verbessern.

      Ziel des Seminars
      ist es zu erfahren, wie Sie Ihr Handlungsrepertoire erweitern, um mit Ärger konstruktiv umzugehen. Sie lernen, das „Stressige“ am Ärger als positive Energie zu nutzen und den für Sie persönlich passenden Weg zu finden, Ärger auszudrücken. Ihre künftige „Gelassenheits-Kompetenz“ können Sie möglicherweise auch nutzen, um in Ihrem Umfeld zum positiven Arbeitsklima beizutragen.

      Inhalte

      • Sicheres Auftreten – Mut finden, über die eigenen Grenzen zu wachsen
      • Eigene starke Emotionen steuern? – Hier kommen Erste-Hilfe Maßnahmen! 
      • Wie können wir mit „negativer Kommunikation“ souverän umgehen, auch wenn sie überraschend kommt?
      • Wie kann man Kritik so verarbeiten und zurückgeben, dass sie nicht als „Belastung“ hängen bleibt?
      • Verstehen, worauf uns Ärger sinnvollerweise aufmerksam macht und welcher Schritt eigentlich vom „Ärger“ biologisch gewollt ist …
      • Wo liegen die „eigenen roten Knöpfe“? Und wie kann man diese in Zukunft besser steuern – zum Wohle für sich und andere?
      • Aus Ohnmachtssituationen schnell wieder herausfinden – und was man Besseres tun kann als aus einer Verteidigungshaltung heraus zu sprechen
      • Wie man den Ärger als Kraft für die Kommunikation einsetzt, um sich klar und bestimmt auszudrücken
      • Was man sonst noch Heilsames tun kann, um das Ärger-Niveau zu senken

      Termin    
      22. bis 24. Juni 2020

      Ort
      Hotel Ysenburger Hof, Langenselbold

      Gebühr
      € 420,00 für Mitglieder / € 530,00 für Nichtmitglieder

      Hotelkosten
      Bei Unterbringung im Hotel € 325,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 147,00

      Anmeldeschluss
      8. Mai 2020

      Anmeldeformular

      "Mensch ärgere dich nicht ..." – denn du ärgerst nur dich



      Zielgruppe 

      Führungskräfte und Mitarbeiter/innen, die ihren Umgang mit Ärger konstruktiver und gelassener gestalten möchten

      Seminarleitung 
      Dipl.-Betrw. und Dipl.-Päd. Leonhard Schmidt, Trainer, Moderator, Coach, langjährige Führungskraft in Wiesbaden

      Überblick
      Ein Arbeitsalltag ohne Ärger wäre ein paradiesischer Zustand – die Chance darauf ist aber leider sehr unrealistisch. Die Frage die sich zum Thema Ärger stellt, ist also weniger, wie man Ärger vermeidet, als vielmehr, wie man geschickt mit ihm umgeht.

      Zwei verbreitete, aber problematische Möglichkeiten mit Ärger umzugehen sind, entweder den Ärger zur Seite schieben („das ist es nicht wert“), hinunterzuschlucken, vielleicht auch in Selbstzweifel zu gehen, oder aber in den Gegenangriff zu wechseln („da ist ja wohl der Andere schuld“) und damit möglicherweise eine Eskalation zu bewirken.

      Nützlicher ist es, aus dem Kreislauf des „Reagierens“ auszusteigen und sein Repertoire von Aktionsmöglichkeiten zu erweitern. Dabei ist es hilfreich, „Ärger“ besser zu verstehen und auch eigene Muster und Verhaltensweisen im Umgang mit Ärger zu erkennen. Neue bzw. andere Optionen im Umgang mit Ärger helfen vor allem, die Kommunikation des Ärgers zu verbessern.

      Ziel des Seminars
      ist es zu erfahren, wie Sie Ihr Handlungsrepertoire erweitern, um mit Ärger konstruktiv umzugehen. Sie lernen, das „Stressige“ am Ärger als positive Energie zu nutzen und den für Sie persönlich passenden Weg zu finden, Ärger auszudrücken. Ihre künftige „Gelassenheits-Kompetenz“ können Sie möglicherweise auch nutzen, um in Ihrem Umfeld zum positiven Arbeitsklima beizutragen.

      Inhalte

      • Sicheres Auftreten – Mut finden, über die eigenen Grenzen zu wachsen
      • Eigene starke Emotionen steuern? – Hier kommen Erste-Hilfe Maßnahmen! 
      • Wie können wir mit „negativer Kommunikation“ souverän umgehen, auch wenn sie überraschend kommt?
      • Wie kann man Kritik so verarbeiten und zurückgeben, dass sie nicht als „Belastung“ hängen bleibt?
      • Verstehen, worauf uns Ärger sinnvollerweise aufmerksam macht und welcher Schritt eigentlich vom „Ärger“ biologisch gewollt ist …
      • Wo liegen die „eigenen roten Knöpfe“? Und wie kann man diese in Zukunft besser steuern – zum Wohle für sich und andere?
      • Aus Ohnmachtssituationen schnell wieder herausfinden – und was man Besseres tun kann als aus einer Verteidigungshaltung heraus zu sprechen
      • Wie man den Ärger als Kraft für die Kommunikation einsetzt, um sich klar und bestimmt auszudrücken
      • Was man sonst noch Heilsames tun kann, um das Ärger-Niveau zu senken

      Termin    
      22. bis 24. Juni 2020

      Ort
      Hotel Ysenburger Hof, Langenselbold

      Gebühr
      € 420,00 für Mitglieder / € 530,00 für Nichtmitglieder

      Hotelkosten
      Bei Unterbringung im Hotel € 325,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 147,00

      Anmeldeschluss
      8. Mai 2020

      Anmeldeformular

      Termine

      11 Nov

      11.11.19 | 10:00 Uhr

      AK Jugendarbeit (2-tägig 11./12.11.2019)

      Bad Nauheim

      13 Nov

      13.11.19 | 10:00 Uhr

      Ausschuss für Soziales und Integration

      Hanau

      13 Nov

      13.11.19 | 10:00 Uhr

      Ausschuss für Bau und Planung

      Hanau

      14 Nov

      14.11.19 | 10:00 Uhr

      AG Planung

      Kassel

      14 Nov

      14.11.19 | 10:00 Uhr

      AK Schulverwaltung

      Wiesbaden

      15 Nov

      15.11.19 | 09:30 Uhr

      AG Süd

      Maintal

      18 Nov

      18.11.19 | 09:30 Uhr

      AG Mitte

      Dillenburg

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      Veröffentlichungen



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