Seminare für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen

Die neue Unterschwellenvergabeordnung (UVgO)
für die Vergabe von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen

 

Zielgruppe 
Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in der Beschaffung

Seminarleitung 
Dipl.-Ök. Jörg Brinkmann, Geschäftsführer des ABZ-Auftragsberatungszentrums, 
Ehrenamtlicher Beisitzer beim Bundeskartellamt in Bonn und bei der Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Lüneburg

Überblick
Nunmehr sind auch in dem Bereich unterhalb der europäischen Schwellenwerte mit der neuen Unterschwellenverordnung (UVgO) die Debatten zur Reform im Jahr 2021 in Hessen abgeschlossen worden. Hierdurch wurde die alte Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) abgelöst.

Die neue Vergabeordnung hat im Gegensatz zur „alten" VOL 54 statt vorher 20 Paragraphen.
Auch inhaltlich wurde Wesentliches verändert. So ist diese neue UVgO in vier Abschnitte und neun Unterabschnitte unterteilt. Des Weiteren gibt es jetzt erstmalig eine Regelung für besonderen Vergaben (freiberufliche Vergaben sowie soziale und andere besondere Dienstleistungen).

Dieses Seminar zeigt die Neuerungen bei der Unterschwellenverordnung (UVgO) für Liefer- und Dienstleistungen auf und stellt den Anwendungsbereich vor: Was ist in der Praxis zu beachten, was ist neu und wo kann auf Bewährtes zurückgegriffen werden? Was ist zukünftig bei der Dokumentation zu beachten? Was sind zukünftig zulässige Eignungskriterien und Nachweise? Insbesondere wird in diesem Seminar anhand von Fallstudien auf die Besonderheiten der neuen UVgO hingewiesen.

Die Teilnehmer/innen haben im Vorfeld die Möglichkeit, eigene Fallgestaltungen und Problemstellungen in das Seminar einzubringen. 

Ziel des Seminars
ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, Beschaffungsvorgänge für Liefer- und Dienstleistungen zukünftig nach der neuen Unterschwellenverordnung (UVgO) sachgerecht zu organisieren und Vergaben rechtssicherer durchzuführen.

Inhalte

  • Anwendung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO)
  • Besondere Regelungen der UVgO
  • Neue Verfahrensart – Verhandlungsvergabe
  • Gleichstellung von Verfahrensarten
  • Neue Anforderungen an die Eignung der Bieter
  • Neue Anforderungen an die Dokumentation
  • Umgang mit Interessenkonflikten
  • Anforderungen an die „E-Vergabe“
  • Neuregelungen zur Angebotsbewertung


Termin 
   
29. bis 30. Juni 2022

Ort
Parkhotel zum Stern, Oberaula

Gebühr
€ 320,00 für Mitglieder / € 420,00 für Nichtmitglieder

Hotelkosten
Bei Unterbringung im Hotel € 173,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 88,00

Anmeldeschluss
18. Mai 2022

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Sprechen im Beruf – konzentriert & lebendig
Inhalte wirkungsvoll kommunizieren



Zielgruppe 

Verwaltungsleitung, Führungskräfte und MitarbeiterInnen, die den Einsatz ihrer Stimme für ihren Auftritt, Präsentationen und Gespräche im Alltag optimieren möchten

Seminarleitung 
Bettina Koch, Schauspielerin, Theatertherapeutin, Stimm- und Sprech-Trainerin, www.bettinakoch.de

Überblick
Die Stimme ist Ihr wichtigstes Kommunikationsmittel. Sie wirkt und schafft Verbundenheit.

Sie und Ihre MitarbeiterInnen brauchen eine belastbare und klangvolle Stimme, ob am Telefon oder im persönlichen Kontakt mit Ihren Kunden und Mitarbeitern. Die Stimme entscheidet darüber, wie sympathisch uns ein Mensch ist, und ob wir ihn für kompetent und verlässlich halten. Die ersten Sekunden legen den Grundstein für ein erfolgreiches Gespräch.

In Vorträgen verlieren sich oft wichtige Inhalte, weil sie nicht ausdrucksstark präsentiert werden.
Mentale Präsenz, eine Stimme, die mit Ihnen durch dick und dünn geht, bewusste Atemtechnik und eine klare Körpersprache helfen, an der richtigen Stelle das richtige Wort zu ergreifen.
Sie haben viel zu sagen. Wir trainieren, wie es geht!  

Ziel des Seminars
ist es, mit dem bewussten Einsatz von Stimme, Körpersprache und Ausdruck die Wirkung der eigenen Sprechweise zu trainieren und dadurch Sicherheit und Überzeugungskraft in Gesprächen und Vorträgen zu gewinnen.

Inhalte

  • Souveräner und begeisterter Einsatz der Stimme, Freude am Sprechen
  • Dialektunsicherheiten klären
  • Blickkontakt halten
  • Sinnschritte setzen zur Strukturierung der Sprache
  • Spannungsbögen aufbauen
  • Stilmittel kennenlernen, Pausen und Pointen bewusst setzen
  • Richtiges Sprechtempo als Gegenwehr für "SchnellrednerInnen" und "Ähm"-SpezialistInnen
  • Stimme und Emotion
  • Praktische Übungen zum Umgang mit Atem, Stimme, Nervosität und Lampenfieber aus dem Schauspieltraining und der Sprecherziehung
  • Freundlich und klar klingen auch in angespannten Situationen
  • Textanalyse
  • Situativ eingebrachte Beispiele aus dem Teilnehmerkreis
  • Kurzpräsentationen


Termin 
   
12. bis 13. Juli 2022

Ort
Parkhotel zum Stern, Oberaula

Gebühr
€ 320,00 für Mitglieder / € 420,00 für Nichtmitglieder

Hotelkosten
Bei Unterbringung im Hotel € 173,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 88,00

Anmeldeschluss
1. Juni 2022

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Stadtverwaltung – Wer, Was, Wie und Warum?



Zielgruppe 

Führungskräfte, Mitarbeiter/innen und Auszubildende

Seminarleitung 
Oliver Dequis, Führungskraft und Dozent bei der Landeshauptstadt Wiesbaden

Überblick
Die Aufgaben einer Kommune sind vielfältig. Viele Akteure müssen Hand in Hand arbeiten, um den umfangreichen Anforderungen und Aufgabenstellungen gerecht zu werden.

Das gegenseitige Rollenverständnis ist hierbei wesentlich. Wer hat welche Aufgabe, warum und wie sind diese im Kontext Föderalismus und Gewaltenteilung verteilt? Welche Grundbedingungen sind nötig, damit eine Kommune arbeitsfähig bleibt und die Aufgabenwahrnehmung sichergestellt werden kann? Welche Anforderungen sind an die „Organisation“ Stadtverwaltung gestellt?

Voraussetzung für die Aufgabenwahrnehmung einer Kommune ist die Sicherstellung organisatorischer Rahmenbedingungen sowie ein klares Rollenverständnis der beteiligten Akteure. 

Ziel des Seminars
ist es, sowohl Neulingen, Quereinsteigern als auch langjährigen MitarbeiterInnen einen Überblick über die Funktionsweise ihrer Verwaltung zu geben, um die verschiedenen Rollen und Aufgaben der kommunalen Akteure im Kontext der Gewaltenteilung besser kennenzulernen und Entscheidungswege zu verstehen.

Inhalte

  • Die Kommune im Staatsaufbau
  • Kommunale Selbstverwaltung
  • Aufbau und Gliederung einer Gemeinde-/Stadtverwaltung
  • Aufgaben, Rechte und Pflichten der Verwaltung und der Politik
  • Abgrenzung Gemeindevorstand/Gemeindevertretung/Bürgermeister
  • Kommunale Entscheidungsprozesse


Termin 
   
7. bis 8. September 2022

Ort
Parkhotel zum Stern, Oberaula

Gebühr
€ 280,00 für Mitglieder / € 350,00 für Nichtmitglieder

Hotelkosten
Bei Unterbringung im Hotel € 173,00 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 88,00

Anmeldeschluss
25. Juli 2022

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Aktuelles zur Vergabe von IT-Leistungen



Zielgruppe 

Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen im Einkaufs- und Beschaffungsbereich

Seminarleitung 
Dipl.-Ök. Jörg Brinkmann, Geschäftsführer des ABZ-Auftragsberatungszentrums, 
Ehrenamtlicher Beisitzer beim Bundeskartellamt in Bonn und bei der Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Lüneburg

Überblick
Bei der Beschaffung von IT-Leistungen müssen öffentliche IT-Beschaffungsstellen die Regelungen des Vergaberechts beachten. Mit einer großen „Auswahl“ von Vertragstypen und noch viel mehr Bearbeitungsoptionen in den Vertragsmustern sollen durch die EVB-IT möglichst alle Beschaffungsmaßnahmen erfüllt sein.

Eine intensive Vorbereitung und Durchführung ist daher für einen wirtschaftlichen Wettbewerb zwingend erforderlich. Dieses Seminar zeigt Beschaffungsstellen auf, wo mögliche "Problemfelder" bei der Vergabe von IT-Leistungen liegen können und bietet Lösungsansätze anhand praktischer Fälle.

Unter anderem werden folgende Themenstellungen diskutiert:
Welche Besonderheiten sind bei IT-Ausschreibungen zu beachten? Welche IT-Verträge gibt es und wann sind diese einzusetzen? Was ist bei Art und Umfang der Leistungen zwingend zu berücksichtigen? Was ist unter der Mitwirkung des Auftraggebers zu verstehen? Welche Anforderungen sollten an das Personal gestellt werden? Was muss bei den Gewährleistungsklauseln beachtet werden? Was ist im Rahmen der EVB-IT-Struktur zu beachten? 

Ziel des Seminars
ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, Beschaffungsvorgänge effizienter zu organisieren und Vergaben von IT-Leistungen rechtssicherer durchzuführen.

Inhalte

    • Vergaberechtliche Grundsätze bei IT-Leistungen
    • Vergabeunterlagen
    • EVB-IT und UVgO
    • Konzeptionelle Überlegungen bei IT-Leistungen
    • Art und Umfang der Leistungen
    • Aufbau von Wertungskriterien
    • Effektive Nutzung von Informationsquellen
    • Bewährte Abläufe bei der Auftragsvergabe
    • Anforderungen an die Bieter formulieren
    • Schutzrechte
    • Haftungsbeschränkungen
    • Vertragsänderungen
    • IT-Rechtsprechung sinnvoll nutzen


    Termin 
       
    14. bis 15. September 2022

    Ort
    Hotel Ysenburger Hof, Langenselbold

    Gebühr
    € 320,00 für Mitglieder / € 420,00 für Nichtmitglieder

    Hotelkosten
    Bei Unterbringung im Hotel € 188,50 incl. Vollpension – bei täglicher Anreise € 99,00

    Anmeldeschluss
    1. August 2022

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    DSGVO und HDSIG – eine Herausforderung für die Kommunalverwaltungen



    Zielgruppe 

    Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in Kommunalverwaltungen

    Seminarleitung 
    Leif-Erik Holtz, Leiter Datenschutz und Informationssicherheit der Stadt Frankfurt am Main

    Überblick
    Mit Einführung der DSGVO und des HDSIG im Mai 2018 haben sich auch für die Arbeit einer Kommunalverwaltung neue Herausforderungen ergeben. Die Rechte der Betroffenen sind gegenüber der alten Rechtsalge weiter gestärkt worden, weswegen eine Kommunalverwaltung zahlreiche Informationspflichten zu erfüllen, Vereinbarungen mit Dienstleistern zu schließen und zu überprüfen und vor allem Prozesse zu implementieren hat, die den Betroffenenrechten Rechnung tragen.
    Auch sind mit Geltung des neuen Rechts umfangreiche Dokumentationspflichten und gänzlich neue Rechtsinstitute auf die verantwortlichen Stellen zugekommen.

    Ziel des Seminars
    ist es, die wichtigsten Herausforderungen zu benennen und Ansätze aufzuzeigen, wie von einer Kommunalverwaltung trotz knapper personeller Ressourcen ein wirksames Datenschutzkonzept erarbeitet und implementiert werden kann, und wie dadurch die Weichen für eine datenschutzkonforme Arbeit der Kommunalverwaltung gestellt werden können.

    Inhalte 

    • Grundlagen und Grundprinzipien des Datenschutzrechts
    • Neuerungen der DSGVO und des HDSIG
    • Neue und nicht so neue Prozesse zur Umsetzung von Betroffenenrechten
    • Spezialgesetzliche Regelungen und Besonderheiten des HDSIG und ihre Auswirkungen auf die Arbeit einer Kommunalverwaltung
    • Praxisfälle (bspw. Betrieb von Webseiten, Social-Media-Präsenzen, Foto-Aufnahmen etc.)
    • IT-Sicherheit als Faktor für Datenschutz
    • Bausteine eines Datenschutzkonzepts und Umsetzung nach dem Top-to-Down-Prinzip


    Termin    
    15. September 2022, 10.00 – 17.00 Uhr

    Ort
    Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

    Gebühr
    € 190,00 für Mitglieder / € 240,00 für Nichtmitglieder

    Anmeldeschluss
    5. August 2022

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    Das Hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG)



    Zielgruppe 

    Verwaltungsleitung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen im Einkaufs- und Beschaffungsbereich

    Seminarleitung 
    Dipl.-Ök. Jörg Brinkmann, Geschäftsleiter des ABZ-Auftragsberatungszentrums
    Ehrenamtlicher Beisitzer beim Bundeskartellamt in Bonn und bei der Vergabekammer Niedersachsen  beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – in  Lüneburg

    Überblick
    Mit dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) hat das Land Hessen neben den vergaberechtlichen Grundanforderungen an die Bietereignung wie Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit weitere wie z. B. Umwelt- und Sozialkriterien hinzugefügt.
    Somit ist der Anforderungskatalog an öffentliche Auftraggeber noch weiter angestiegen.

    Dazu kommen Kontrollen und die Überprüfung der Nachweise, wie z. B. die Überprüfung der Tarife, Lohn- und Gehaltsabrechnungen und der Rechtschutz für Bieter unterhalb der Schwellenwerte.

    Dieses Seminar gibt einen aktuellen Überblick zur Thematik „Landesvergabegesetze“ und bietet den Beschaffungsstellen Hinweise und Hilfestellungen bei der Anwendung des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes anhand praktischer Fallbeispiele und Checklisten an.

    Ziel des Seminars
    ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, Beschaffungsvorgänge nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) effizienter zu organisieren und Vergaben rechtssicherer durchzuführen.

    Inhalte 

    • Aufbau des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes
    • Anwendungsbereiche
    • Tarifvertragsbindung
    • Kontrollfunktion – Überprüfung der Tarife
    • Vergabearten
    • Rechtschutz unterhalb der Schwellenwerte
    • Mittelstandsförderung
    • Nachweis der Eignung
    • Öffentlich-Private-Partnerschaften
    • Urkalkulation
    • Angebotsbewertung
    • Sperrverfahren 
    • Vertragsstrafen


    Termin    
    16. September 2022, 10.00 – 17.00 Uhr

    Ort
    Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

    Gebühr
    € 240,00 für Mitglieder / € 320,00 für Nichtmitglieder

    Hotelkosten
    Bei Anreise am Vorabend ÜF im Einzelzimmer € 79,00

    Anmeldeschluss
    1. August 2022

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    Die Hundesteuer in der kommunalen Praxis


    Zielgruppe 

    Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in Kämmerei und Steueramt

    Seminarleitung 
    Dr. Ben Michael Risch, Referatsleiter im Hessischen Sozialministerium und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und Verwaltung

    Überblick
    Die Hundesteuer ist eine der traditionellen kommunalen Aufwandsteuern. Sie fließt stetig, bietet aber gelegentlich Anlass zu Streit.

    Dieses Seminar gibt zunächst einen Überblick über die Rechtsgrundlagen der Hundesteuer und behandelt in einem zweiten Schritt die typischerweise umstrittenen Begriffsmerkmale der Hundesteuer. Themen wie die Besteuerung von aus beruflichen Gründen gehaltenen Hunden wie Jagdhunden oder Schäferhunden oder gefährliche Hunden werden ebenso angesprochen wie Fragen zu Zweit- und Dritthunden.
    Die Besprechung von Verfahrensfragen, der Satzungsgestaltung und zu den Berührungspunkten des Hundesteuerrechts mit dem Ordnungsrecht runden die Fortbildung ab.

    Es besteht die Gelegenheit, eigene Fälle mitzubringen und zu besprechen sowie mit der Teilnehmerschaft aus den anderen Kommunen in einen Erfahrungsaustausch zu treten.

    Ziel des Seminars
    ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit im Umgang mit der Hundesteuer zu geben.
    Behandelt werden sowohl die praxisrelevanten Streitpunkte des Hundesteuerrechts als auch strategische Fragen im Hinblick auf die Satzungsgestaltung.

    Inhalte 

    • Die Hundesteuer als Aufwandsteuer / Systematischer Überblick über die Rechtsgrundlagen und die Stellung im Steuersystem
    • Zentrale Begriffe des Hundesteuerrechts / Definition der Rassen und Feststellung der Rassenzugehörigkeit / Hundehalter
    • Steuerbefreite Hunde (Diensthunde, Sporthunde, Hundezüchter, Ausnahmen aufgrund des Satzungsrechts)
    • Ermäßigungstatbestände nach dem Satzungsmuster
    • Anwendungsfragen / Die Besteuerung von Zweit- und Dritthunden / der "Wohnsitz eines Hundes" / Zeitliche Grenzen der Besteuerung
    • Zur Höhe der Hundesteuer
    • Verfahrensfragen / Hundebestandsaufnahme
    • Ordnungsrechtliche Fragen im Umfeld der Hundesteuer


    Termin    
    12. Oktober 2022, 10.00 – 17.00 Uhr

    Ort
    Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

    Gebühr
    € 210,00 für Mitglieder / € 270,00 für Nichtmitglieder

    Anmeldeschluss
    1. September 2022

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    Das Recht der Feuerwehr und der Feuerwehrgebühren


    Zielgruppe 

    Führungskräfte und Mitarbeiter/innen in den für Brandschutz zuständigen Ämtern, Führungskräfte der Feuerwehr, mit der Kostenabrechnung betraute Personen

    Seminarleitung 
    Dr. Ben Michael Risch, Referatsleiter im Hessischen Sozialministerium und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Polizei und Verwaltung

    Überblick
    in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass auch die Tätigkeit der Feuerwehr zunehmend von rechtlichen Fragestellungen geprägt wird. Sowohl bei der inneren Organisation der Feuerwehr als auch bei den Einsätzen kommt es zunehmend zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Am weitesten ist diese Tendenz bei den Feuerwehrgebühren vorangeschritten.

    Gerade bei Unfällen im Straßenverkehr besteht eine hohe Bereitschaft der Gebührenschuldner/innen, Gebührenbescheide im Widerspruchs- oder Klageverfahren überprüfen zu lassen.

    Das Seminar bietet einen Überblick über diese Bereiche und legt den Fokus liegt dabei auf die Themen, die in der Praxis häufiger zum Streit führen..

    Ziel des Seminars
    ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Sicherheit im Umgang rechtlichen Fragen im Hinblick auf die Feuerwehr zu vermitteln.

    Inhalte 

    • Überblick über die für die Feuerwehr relevanten Satzungen
      Die Feuerwehrsatzung – Die Mitgliedschaft in der Feuerwehr und die Entlassung aus der Feuerwehr – Die Mitgliedschaft in mehreren Feuerwehren / Ortsteilfeuerwehren – Hauptamtliche Beschäftigte in freiwilligen Feuerwehren – Führungskräfte in der Feuerwehr, Organisation, Voraussetzungen und Wahlverfahren – Der hauptamtliche Stadtbrandinspektor / die hauptamtliche Stadtbrandinspektorin
    • Rechtsfragen bei Einsätzen der Feuerwehr
      Zuständigkeit und Abgrenzung der Zuständigkeit zur Polizei und zum Rettungsdienst – Die Beseitigung von Ölspuren – Feuerwehr und Amtshilfe / Geltendmachung von Kosten bei Amtshilfe – Amtshaftung und persönliche Haftung bei Einsätzen der Feuerwehr – Das Recht am eigenen Bild – Einsatzdokumentation auf Facebook – Brauchtumsfeuer und andere Feste – Die gelungene Zusammenarbeit mit Feuerwehrvereinen
    • Die Feuerwehrgebührensatzung
      Vorgaben des Satzungsmusters – Die Kalkulation der Feuerwehrgebühren – Sonderfälle der Gebührenerhebung (Naturereignisse, Erlass und Stundung) – Gebührenerhebung bei Brandmeldeanlagen und bei Falschalarm – Die Störerauswahl bei Gebührenschuldnern – Gefahrverhütungsschau und deren Gebühren – Die Argumente der Gebührenschuldner


    Termin    
    2. November 2022, 10.00 – 17.00 Uhr

    Ort
    Hotel Amadeus, Frankfurt am Main

    Gebühr
    € 210,00 für Mitglieder / € 270,00 für Nichtmitglieder

    Anmeldeschluss
    20. September 2022

    Anmeldeformular

    Termine

    18 Mai

    18.05.22 | 10:00 Uhr

    Ausschuss für Bau und Planung

    Frankfurt

    31 Mai

    31.05.22 | 10:00 Uhr

    AK Beteiligungssteuerung

    Darmstadt

    02 Jun

    02.06.22 | 10:00 Uhr

    AK Jugendarbeit

    Marburg

    21 Jun

    21.06.22 | 10:00 Uhr

    Gem. Ausschuss KJC HStT/HLKT

    HdkS Wiesbaden, ggf. Videokonferenz

    21 Jun

    21.06.22 | 10:00 Uhr

    AG Jugendamtsleitungen

    Frankfurt

    22 Jun

    22.06.22 | 10:00 Uhr

    Ausschuss für Soziales und Integration

    Kassel

    22 Jun

    22.06.22 | 16:00 Uhr

    AG Hochbau

    Fulda, 2-tägig 22./23.6.2022

    Alle Termine

    Veröffentlichungen